ÜBER UNS …

Lernen Sie unsere Schule in ihrem pädagogischen Selbstverständnis, leitenden Werten, Zielen und Ausrichtungen kennen.

Kooperative Gesamtschule

Eine kurze Beschreibung unserer Schulform im Kontext der anderen.

Unser
Leitbild

Was für eine Schule sind wir, was sind unsere leitenden Ziele, von welchen Grundwerten lassen wir uns leiten?

Pädagogische Grundsätze

Durch welche Grundsätze sind die didaktische, pädagogische und soziale Arbeit an der Ricarda geprägt?


Kooperative Gesamtschule

Was heißt eigentlich „Kooperative Gesamtschule“ – was meint Gesamtschule, wer kooperiert hier eigentlich mit wem und welche Unterschiede bestehen zu anderen Schulformen?

Zunächst einmal sind wir eine Gesamtschule

Eine Kooperative Gesamtschule ist zunächst einmal eine Gesamtschule. Gesamtschule bedeutet, dass alle traditionellen Schulformen unseres Dreigliedrigen Schulsystems unter einem Dach vereint sind und die Schulformen, von denen wir hier sprechen, sind die Förderstufenschule, die Haupt- und Realschule sowie das Gymnasium. Vier Schulformen in einer, wenn man so will und wir wollen das so!

Kooperation – ein starker Kompromiss

Bei einer kooperativen bzw. additiven Gesamtschule wie der Ricarda-Huch-Schule bestehen die Schulzweige nebeneinander. Sie sind getrennt und doch auch vereint und diesen Brückenschlag empfinden wir als eine adäquate Antwort auf zwei der schwerwiegendsten Fragen unseres Bildungssystems:

  • Wie fördern wir unsere Kinder gemäß ihrer Neigungen und ihres Leistungsvermögens und …
  • … wie erreichen wir zudem gleiche Bildungschancen für alle Kinder, ungeachtet ihrer sozialen Herkunft, ungeachtet dessen, ob sie aus einem bildungsnahen- oder bildungsfernen familiären Hintergrund stammen?

Diesen Fragen stellen wir uns und verbinden so wichtige politische Grundwerte wie die der Freiheit auf Selbstentfaltung und der Gleichheit, die gleiche Chancen für alle meint.

An der Ricarda-Huch-Schule verbinden wir also den Aspekt der leistungsentsprechenden Förderung des klassischen dreigliedrigen Schulsystems mit den sozialintegrativen Elementen der Integrierten Gesamtschule.

Wir haben an unserer Schule keine harten Grenzen zwischen den Schulformen, sondern eine Durchlässigkeit, die zu einem Aufstieg im Bildungssystem Anreize bieten möchte. An diesem Ziel arbeiten wir zusammen mit unseren Schülerinnen und Schülern, die in unserem Schulleben anstatt einer künstlichen Selektion realistische soziale Lebensbedingungen vorfinden und ein harmonisches soziales Miteinander erlernen.


Leitbild

Was für eine Schule sind wir, was wollen wir erreichen, welche Grundwerte bestimmen unser Handeln. Zu solchen oder ähnlichen Fragen sollen in knackigen Sätzen Leitbilder Antworten formulieren, um sich nach Außen hin zu erklären und um nach Innen einen Orientierungsrahmen für die Formulierung pädagogischer Zielsetzungen und sozialer Grundsätze zu setzen.

An der Ricarda-Huch-Schule …

  • leben und lernen wir miteinander an unserer Kooperativen Gesamtschule mit Förderstufe und gymnasialer Oberstufe.
  • bieten wir Aufstiegschancen und Durchlässigkeit zwischen den Schulzweigen.
  • fördern und fordern wir einander entsprechend der individuellen Leistungsfähigkeit.
  • kommunizieren wir respektvoll miteinander.
  • leben wir verantwortliches, demokratisches Verhalten.
  • helfen wir einander, auf unserem persönlichen Weg zum kritischen, selbständigen und toleranten Menschen voranzukommen.
  • lernen wir voneinander, unsere Fähigkeiten für unseren Lebensweg bestmöglich zu entwickeln.
  • wollen wir miteinander für die Umsetzung unserer Ziele einstehen und sie immer wieder ehrlich überdenken.

Pädagogische Grundsätze

Auf dem Leitbild unserer Schule aufbauend haben wir für unsere didaktische, pädagogische wie soziale Arbeit an der Ricarda-Huch-Schule die folgenden Pädagogischen Grundsätze formuliert.

Orientierung an gemeinsam erarbeiteten Werten / Klima der Wertschätzung / Prävention

Das pädagogische Arbeiten an der Ricarda-Huch-Schule soll sich auf die durch das Leitbild formulierten Grundsätze sowie grundsätzlichen Normen und Werten des menschlischen Miteinanders stützen.

Verpflichtung zur Koordination & Kooperation der Kolleginnen und Kollegen

Innerhalb der Fächer, der Jahrgänge und letztlich der Klassen sollen sich die Kolleginnen und Kollegen in ihrer – an schulinternen Curricula, didaktisch-methodischen Konzepten und vor allem an den Schülerinnen und Schülern orientierten – pädagogischen Arbeit, Kommunikation sowie bei der Koordination verschiedener Projekte unterstützen und miteinander kooperieren.

Einbezug der Eltern ; Der Schüler als Kooperationspartner

Bei der Realierung optimaler Lernbedingungen und Voraussetzungen zum Lernen, bei der Bewältigung von Konflikten und Ausgestaltung des sozialen Lebensort unserer Schuler sollen die Eltern und die Schülerinnen und Schüler selbst als Kooperationspartner miteinbezogen werden.

Struktur des Lernens / Gestalt des Unterrichts

In allen Schulzweigen und Jahrgangsstufen soll der Heterogenität der vorhandenen Leistungsniveaus Achtung gezollt werden; individualisierte Zugänge zum Lernen sowie vielfältige Lernarrangements sollen geschaffen werden, um die Kluft zwischen leistungsstarken- und leistungsschwächeren Schülerinnen und Schüler zu verringern.

Stärkung des eigenverantwortlichen Lernens und Handelns

An der Ricarda-Huch-Schule sollen die Schülerinnen und Schüler das Lernen lernen, daher legen wir großen Wert auf die Vermittlung von Arbeitstechniken und Lernmethoden sowie die verstärkte Vermittlung von proceduralem sowie orientierenden Wissen und Können.

Entwicklung und Umsetzung eines Förderkonzeptes

* bezogen auf soziale und fachliche Kompetenzen.

Ein Ort zum Leben ; zum Arbeiten und Lernen für SchülerInnen und Lehrer bieten

Unsere Schule ist nicht nur ein Ort der reinen Wissensvermittlung, sondern darüber hinaus ein Ort des Zusammenlebens mit einer angenehmen und friedvollen Atmosphäre, an dem gewisse Umgangsformen und Regeln des menschlichen Miteinanders gelten, die u.a. eine konstruktive Konfliktkultur beinhalten, und an dem es Orte des Rückzuges- aber auch jene der individuellen Gestaltung von Freizeit gibt.Ein solcher Ort des Zusammenlebens bedeutet perspektivisch einen Wandel in der Rhythmisierung des Schultages und eine Vollendung des Prozesses, den die Ricarda-Huch-Schule gegenwärtig hin zur Ganztagsschule vollzieht.

Öffnung von Schule

Außerschulische Lernorte, Angebote von externen Experten in und außerhalb der Schule (z.B. Vorträge, Planspiele etc.), interkulturelle Arbeit und Kontakte mit Schulen im Ausland sollen die Grenzen und Distanz zwischen Schule und außerschulischer Wirklichkeit abbauen und die Vermittlung von Bildung und Erkenntnis in der Erlebenswelt der Schülerinnen und Schüler verorten.

und Kooperation mit wichtigen Partnern

z.B. Förderschule, außerschulische Jugendarbeit und sozialpädagogische Betreuung, Universität, Betrieb, Comenius-Projekt,

Evaluation / Qualitätskreislauf

Gemäß des 8. „Artikels“ unseres Leitbildes sollen getroffene Maßnahmen und Prozesse stetig bzw. in regelmäßigen Abständen hinsichtlich ihrer Qualität, ihrer Reichweite und Effienz aber auch Stimmigkeit mit den Grundsätzen des Leitbildes sowie des Schulprofils überprüft werden.

Fortbildungskonzept für das Kollegium auf Grundlage der Evaluationsergebnisse und des Schulprogramms

Um unsere gehobenen sozialen, pädagogischen wie didaktischen Ziele zu erreichen, sollen sich die Kolleginnen und Kollegen unserer Schule auf Grundlage eines durch die Evaluationsergebnisse entwickelten Fortbildungskonzeptes steig weiter- bzw. fortbilden, um unsere Schule gemäß ihrer Zielsetzung voran zu bringen.


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