Wo wir schon beim Schulgarten sind …

… wollen wir die Gelegenheit nicht verstreichen lassen, auf das Wirken unserer Schulgarten-AG hinzuweisen, die unter der Leitung unseres (ehemaligen) Referendares Sönke Ahrens, den wir nun schweren Herzens nach NRW haben ziehen lassen, viele Leckereien im neu angelegten Schulgarten angebaut haben.

Lassen wir die Bilder sprechen.

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Kleines Paradies mitten in der Stadt

Aus dem Gießener Anzeiger vom 26.06.2017
Bildquelle: Schäfer

RICARDA Ältester Schulgarten Hessens wiedererwacht / Viele Fächer profitieren / Unterstützung der Agenda-Gruppen

GIESSEN – (rsc). Sehen, anfassen, riechen, schmecken. Das – und viel mehr – versucht die Ricarda-Huch-Schule durch ihren Schulgarten ihren Schülern zu vermitteln. Den Unterlagen nach gab es diesen Schulgarten bereits vor mehr als 100 Jahren, als die Ricarda-Huch-Schule – ehemals eine Schule nur für Mädchen – gegründet wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg mussten notgedrungen einige der Bäume als Brennholz für Gießener Bürger herhalten. Danach gewann Wildwuchs die Oberhand, Hunderte von Baumsämlingen ließen keine Gartenfrüchte mehr gedeihen. Eine Radikallösung musste her. Schließlich ist es der älteste Schulgarten von Gießen. Wahrscheinlich sogar in ganz Hessen, so mutmaßt die Schulleitung. Das Resultat präsentiert sich sehr gelungen.

Eingeladen, den wiedererwachten Schulgarten mitten in der Stadt am Wochenende beim Tag der Offenen Tür zu besuchen, hatte die lokale Agenda-21-Gruppe „Urbane Gewässer und Gärten“ mit ihrer Projektgruppe „Offene Pforten“. Anliegen der Projektgruppe mittels dieser Initiative ist es, die Begegnung von Menschen zu fördern und somit auch den Dialog zwischen den Menschen.

Bis dahin war es ein weiter Weg, der mühevolle Kleinarbeit erforderte. Als Erstes musste gerodet, danach nach dem alten Grundriss ein Wegenetz angelegt, der Beetbereich eingesäumt werden. Begrenzt wieder mit den alten Kantensteinen von vor hundert Jahren, die in einer Gartenecke ihr Dasein gefristet hatten. Erhalten geblieben waren an mehreren Stellen die alten Buntsandsteinmauern, die ein historisches Ambiente verleihen. Das Vorhaben, einen Schulgarten erneut entstehen zu lassen, war schließlich gelungen.

Ausschlaggebend war laut Silvia Lange, Sprecherin der Agenda „Urbane Gewässer und Gärten“ und zugleich Elternbeiratsvorsitzende der Schule auch, „dass letztes Jahr alle Agendas entschieden, den Schulgarten als gemeinsames Projekt mit 600 Euro zu bezuschussen. Und ohne die tatkräftige Hilfe der IJB (der gemeinnützigen Gesellschaft für Integration, Jugend- und Berufsbildung) in Form eines Sozialprojektes, so Lange, wäre die Vollendung nicht so vortrefflich gelungen. Professionelle Hilfe gab es dabei vom städtischen Gartenamt.

Wie ein kleines Paradies wirkt das neue Refugium. Als Blickfang dient ein riesiger panaschierter Bergahorn – hat mehrfarbige Blätter -, von dem es in ganz Gießen nur noch einen weiteren geben soll, so der verantwortliche Lehrer Björn Behrendt. Blumen, Beeren, Gemüse, Salate, Gewürzkräuter und viele weitere Nektarpflanzen für Bienen und Insekten, ein Insektenhotel, ein Hummelkasten, ein Mauerseglerkasten hoch oben am angrenzenden Schulgebäude sowie ein Fledermausquartier. „Der Fokus soll auf handlungsorientierte praktische Umweltausbildung gelegt werden,“ erklärte Sönke Ahrends. Der Biologielehrer ist mit seiner AG oft im Garten. „Säen, pflanzen, pflegen und ernten, riechen und schmecken sollen unsere Schüler.“ Und durch eine vorhandene Sortenvielfalt erkennen, dass es nicht nur hellfarbige Kartoffeln, nicht nur den einen Kohlrabi gibt.

Auch andere Fächer profitieren vom Schulgarten. Katharina Schreiber, Leiterin des Fachbereiches Kunst weilt mit den Klassen von 5 bis 13 oft im Garten, um Naturobjekte als Aquarell aufs Papier zu bringen. Motivbilder der Klasse 6c zu bestaunen gab es am Tag der offenen Tür. Ein Fotografiekurs hat die Situationen des Gartens im Vorher und Nachher festgehalten und praktiziert im Garten Makrofotografie.

Nun, so Peer Güßfeld, der stellvertretende Schulleiter, soll sich auch das Fach Geschichte dem Garten thematisch widmen. Die Chance auch zur nichtdigitalen Wissensvermittlung in reinster Form bietet sich so dem Schulkollegium in einer gewissen Fächerbreite.

„Umgestaltung in Rekordzeit“

Aus der Gießener Allgemeinen vom 30.06.2017
Bild: Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich und Schulleiter Werner Nissel sind beeindruckt vom restaurierten Garten. (Quelle: Schepp)

Gießen (pm). Der nach historischem Vorbild restaurierte Schulgarten der Ricarda-Huch-Schule in der Dammstraße ist eingeweiht worden. Das schwere Unwetter am 22. Juni hatte die Einweihung kurzfristig in Frage gestellt, da ein Baum umgestürzt war und die Verkehrssicherheit der übrigen erst noch überprüft werden musste.

Schulleiter Werner Nissel zeigte sich vom Garten beeindruckt. Die Umgestaltung sei in der Rekordzeit von einem halben Jahr erfolgt. Dies sei durch die gute Zusammenarbeit zwischen Schulleitung, Garten-AG und Schulelternbeirat möglich geworden, aber auch durch die Kooperation mit weiteren Gruppen außerhalb der Schule. Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich dankte im Namen der Stadt allen Beteiligten, vor allem der Gesellschaft für Integration, Jugend und Berufsbildung, die im Rahmen eines Sozialprojekts mit Flüchtlingen die Garten- und Landschaftsarbeiten übernommen hatte. Auch Projektkoordinator Björn Behrendt und Schulelternbeiratsvorsitzende Silvia Lange dankten den Helfern. Die Schule verfüge jetzt wieder über einen zeitgemäßen Ort der Umweltbildung. Dabei sei ein weiterer Projektpartner hilfreich: das Institut für Biologiedidaktik der Liebig-Universität. Der Schulgarten ist einer der ältesten Hessens; er wurde vor 110 Jahren errichtet. Die Restaurierung des 635 Quadratmeter großen Geländes wurde auch vom Gartenamt und den Gruppen der Lokalen Agenda 21 unterstützt.

„Freifahrtschein für das Leben“

Aus der Gießener Allgemeinen vom 23.06.2017 | Jan Sommerlad
Bild: Schulleiter Werner Nissel (r.) ehrt die Jahrgangsbesten (v. l.): Luisa Stein, Ursula Kniese, Rika Schulz, Sophie Bender, Inga Junker, Jannis Boldt, Carolin Kania, Isabel Jung und Vida Majatorovic. (Quelle: lad)

»Abi Looking for Freedom« lautete das Motto des diesjährigen Abiturjahrgangs der Ricarda-Huch-Schule, natürlich als Referenz an den Hit von David Hasselhoff aus dem Jahr 1989. »Das Motto ist auf uns aber eigentlich gar nicht so zutreffend«, sagte Simon Hennig, der die Abiturientenrede hielt: »Denn in dem Lied geht es um einen jungen Mann, dem etwas fehlt und der es nicht bekommt. Das ist bei uns anders: Das Abitur gibt uns die Möglichkeiten und die Freiheiten, unser Leben in die Hand zu nehmen. Es ist nicht bloß ein Zettel mit Zahlen und Unterschriften, sondern ein Freifahrtschein für das Leben.«

Dafür erhielt er von seinen Mitabiturienten und den anwesenden Lehrern, Eltern und Verwandten bei der Zeugnisverleihung in der Aula der Justus-Liebig-Universität großen Applaus – ebenso wie für seine Hochrechnung, dass jeder Schüler in den 13 Jahren etwa 15 808 Zeitstunden lang auf diesen Tag hingearbeitet habe. Er selbst war einer der insgesamt 136 Schüler, die ihr Abitur in diesem Jahr an der RHS bestanden haben, der Jahrgangsschnitt lag bei 2,49.

Natürlich durfte zu diesem Anlass die Rede von Schulleiter Werner Nissel nicht fehlen, in der er seinen Abiturienten herzlich gratulierte und ihnen viel Glück für die Zukunft wünschte: »Ihr befindet Euch jetzt an einem entscheidenden Wendepunkt, der wohlüberlegt sein muss, begleitet von einem Gefühl des Triumphs. Um es in Euren Worten zu sagen: Ihr seid okay. Ihr seid ein wirklich netter Schülerjahrgang, jeder wird seinen Weg gehen. Geht diesen Weg selbstbewusst, aber ruhig auch eckig und kantig und helft, die Lebensumstände für alle zu verbessern. Joachim Gauck sagte 2013: Europa – Vertrauen erneuern und Verbindlichkeiten verstärken. Das ist meine letzte Hausaufgabe für Euch«, sagte Nissel.

Mit einer Flugmetapher, bei der die Schüler Reisegäste der Gesellschaft RHS waren, verabschiedete Tutorenredner Eckhard Pfeffer die Abiturienten sehr kurzweilig. Mit Blick auf die Zukunft sagte er: »Ihr werdet Euch fragen: Hört das mit den Herausforderungen nie auf? Darauf ein entschiedenes Vielleicht. Es wird nur anders. Wichtig ist Hartnäckigkeit, aber auch Mut zum Wandel.« Anschließend überreichte »Pilot« Nissel den Schülern aus den zehn Tutorenkursen die »Flugunterlagen«, sprich die Zeugnisse.

Für einen großartigen musikalischen Rahmen sorgte außerdem die »Songwerkstatt« unter der Leitung von Christa Lissel. Vor allem für die von den Schülern selbst arrangierte Performance des Queen-Hits »The Show Must Go On« erhielt die Gruppe Standing Ovations und tosenden Beifall.

Einige der Schüler aus den zehn verschiedenen Tutorenkursen durften außer für die Übergabe der Zeugnisse noch ein weiteres Mal für besondere Ehrungen auf die Bühne. So schaffte Luisa Stein eine Punktlandung mit der perfekten Abschlussnote 1,0, während Rika Schulz für ihre 1,2 ausgezeichnet wurde. Mit 1,3 schlossen Sophie Bender und Inga Junker ihre Abiturprüfungen ab, und mit 1,4 erlangten Jannis Boldt, Isabel Jung, Carolin Kania, Ursula Kniese und Vida Majatorovic ihre Hochschulreife.

Im Bereich MINT wurde Inga Junker von der Mathematikervereinigung ausgezeichnet, während Jannis Boldt von der deutschen Chemikervereinigung geehrt wurde. Auszeichnungen in Physik gingen an Julia Töws, Isabel Jung und »Dauerbühnengast« Boldt.

 

Schreibkunst – 2. Literarisches Picknick

Die Deutsch-Fachkollegen Andrea Maaß, Louisa Blasig und Olaf Dinkela sind mit einer Gruppe aufstrebender Jungautoren aus der Jahrgangsstufe 10 und 11 nach Darmstadt in das Hessische Landesmuseum gefahren, um dort im Rahmen des vom Hessischen Kultusministerium geförderten Projekts „Schreibkunst“ das nunmehr zweite literarische Picknick zu verleben, eigene literarische Erzeugnisse zum Vortrag zu bringen und an Workshops teilzunehmen, die dieses Mal vom Poetryslamer Lars Ruppel und der Lyrikerin Silke Scheuermann angeleitet wurden.

Schreibkunst, der erste Teil!

Offizielle Informationen zum aktuellen Projekt

„Der Gurkenmann“ – das Buch zum ersten Projektdurchlauf

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so ging es los mit der Schreibkunst in 2013

 

Eine Frage der Perspektive

Gießen (pm). Das Büro für Integration, das Projekt »Interkulturelle Nachbarschaften gestalten« und der syrische Fotograf Mohamad Osman hatten zu einem Workshop für Schüler ins Rathaus eingeladen. Aufgrund des hohen Interesses fanden zwei Workshops statt. Thema der Veranstaltungen war »Ästhetik und Perspektive«. Für die Schüler der Gesamtschule Gießen-Ost und der Ricarda-Huch-Schule in Begleitung ihrer Lehrkräfte bestand die Möglichkeit, über Fotografie allgemein und die Geschichten der Fotografien Osmans insbesondere zu sprechen. Dabei stand die Perspektive des Fotografen Mohamad Osman im Mittelpunkt. Gebannt hörten ihm die Schüler bei eindrucksvollen Schilderungen über seine Erfahrungen als Fotograf im Bürgerkrieg in Aleppo sowie über seine Erlebnisse auf der Flucht von Syrien über die Türkei und Griechenland nach Deutschland zu. Gemeinsam besichtigten alle im Anschluss seine Ausstellung. Osman schilderte beispielsweise, dass er sich selbst in dem Bild mit dem Titel »Hoffnung« wiedersehe. Ihm sei von deutschen Behörden immer wieder prophezeit worden, dass er in Deutschland keine Chance als Fotograf haben würde und lieber etwas anderes machen solle. Nun fand seine siebte Vernissage statt. Nach der Begehung fanden sich die Schulklassen wieder im Hermann-Levi-Saal zusammen. Dort zeigte der Künstler einen kurzen, von ihm zusammengestellten Film mit weiteren Fotografien, in dem er besonderen Fokus auf die Situation von geflüchteten Kindern legte, da sie für ihn der Inbegriff von Hoffnung seien, man aus ihren Augen vieles lesen könne.

Die Ausstellung »Einblicke und Augenblicke – Mit anderen Augen sehen« ist noch bis 20. April im Atrium und im 1. Stock des Rathauses zu besichtigen.

»Moorfubot« begeistert die Jury

Aus der Gießener Allgemeinen vom 07.06.2017

Gleich zwei Nachwuchstüftler-Teams der Ricarda-Huch-Schule haben sich als »Hessenmeister« für das Deutschlandfinale der World Robot Olympiade (WRO) am 17./18. Juni in Schweinfurt qualifiziert. Dort winkt für die drei Erstplatzierten die Teilnahme am Weltfinale in Costa Rica. Nachdem das Team TransformeRHS mit Max Rößler und Johanna Rausch bereits beim Regionalentscheid in der Regular Category (Lego-Roboter müssen Aufgaben auf einem Parcours lösen) den ersten Platz in der Junior-Altersklasse errungen hatten, gab es am Pfingstsonntag in der Kongresshalle erneut große Freude: Hier fand, ausgerichtet vom Verein »Technik begeistert« und unterstützt von der Ricarda-Huch-Schule (RHS) und ehrenamtlich mitwirkenden Mitarbeitern von IBM, der Regionalwettbewerb für Schüler zwischen acht und 19 Jahren statt.

Ausgerechnet das Team RoboTorf von der Roboter-AG der RHS (Leitung: Simon Bothur) hat mit seinem Roboter »Moorfubot« die Jury zum Thema »Nachhaltigkeit« am meisten überzeugt und altersklassenübergreifend die höchste Punktzahl erreicht. Die Elftklässler Jannis Bauer und Jürgen Stöcker haben einen Roboter entwickelt, der ansonsten mit Handmessgeräten arbeitende Forscher dabei unterstützen soll, Messwerte über das in Mooren entstehende Torf zu sammeln. Es gelte, das zunehmend durch Entwässerung und Nutzungsintensivierung bedrohte Ökosystem Moor zu schützen und zu erhalten, da Moore einerseits Lebensräume und zudem wichtige Kohlenstoffspeicher seien, erklären die Schüler. Der mit Kettenantrieb fahrende »Moorfubot« kann mit Hilfe von Sensoren, Thermometer und Bohrer Messwerte über Feuchtigkeitsgrad, Temperatur und Tiefe des Torfes erfassen. Jurorin Käthe Engler (IBM) lobte: »Das Thema liegt nahe an der Aufgabenstellung, es ist innovativ und kreativ, wurde gut umgesetzt, hat viele Dinge genutzt und besitzt viel Potenzial«.

Steuerung durch Lego-Technik

Elf Zweier- und Dreier-Teams aus Hessen sowie aus Wiehl und Paderborn präsentierten ihre Robotermodelle, die sich mit der Nachhaltigkeit in einem der vier Bereiche »Bezahlbare und saubere Energie«, »Nachhaltige Städte«, »Klimawandel« oder »Naturschutz« beschäftigen. So gab es als pfiffige Erfinderideen etwa ein robotergesteuertes Parksystem, ein Robotersystem zur Verbesserung der Luftqualität in Räumen, eine dynamische Nachführung von Solarzellen oder ein autonom fahrendes Müllfahrzeug.

Neben der vorgeschriebenen Steuerung durch Lego-Technik und maximaler Größe durften aber auch noch andere Baumaterialien und Programmiersprachen verwendet werden. Die in zwei Gruppen aufgeteilte fünfköpfige Jury – neben Engler auch Stadträtin Astrid Eibelshäuser, Eva Langstrof (THM), Stefan Diehl (Uni Gießen) und Maximilian Schwab (Uni Regensburg) – ließ sich von den Teams deren Projekt vorstellen und bewertete sie. Da die Bewertung in der Open Category altersklassenübergreifend erfolgte, obwohl die Teams in Elementary (acht bis zwölf Jahre), Junior (13 bis 15 Jahre) und Senior (16 bis 19 Jahre) eingeteilt waren, durften sich laut Regelwerk nur die beiden bestplatzierten Teams auf eine Weiterleitung zum Deutschlandfinale freuen. Dazu gehörte auch das Trio »MÖPaler Infekt« (Wiehl), auf Platz zwei mit seinem effizienten Mischkulturen bearbeitenden, landwirtschaftlichen Ernte-Roboter Switchbot und zusätzlichem Säroboter. Dieses Team erhielt auch den Teampreis. Die Roboter-AG der RHS nahm mit insgesamt vier Teams teil. Neben den bereits genannten beiden regionalen Siegergruppen, waren beim Regionalwettbewerb der Regular Category in Offenbach die Teams »TechnikeRHS« und »RoboteRHS« in der Senior-Altersklasse am Start.

Schlagworte in diesem Artikel

Mehr Bewegung und mehr Grün

Aus der Gießener Allgemeinen vom 07.06.2017
Armin Pfannmüller

Die Asphaltdecke ist komplett aufgerissen. Wo sonst in den Pausen Schulkinder spielen, bestimmen Gräben und Erdhaufen das Bild. Auf dem an der Ecke Nordanlage/Schillerstraße gelegenen Schulhof der Ricarda-Huch-Schule tut sich etwas. Das rund 1600 Quadratmeter große Areal wird seit einigen Tagen umgebaut. Auf der Fläche sollen in den kommenden Wochen neue Sportangebote und Aufenthaltsbereiche entstehen, attraktives Pflaster und Fallschutzbereiche sollen das Gelände zusätzlich aufwerten.

»Bei den Planungen wurden all unsere Wünsche berücksichtigt«, sagte Ricarda-Huch-Schulleiter Werner Nissel beim Spatenstich auf dem Gelände und freute sich darauf, »dass das attraktive Gelände unsere Schule nach vorne bringen wird«. Neben großzügigen Holzterrassen sollen auf einer Fläche von 200 Quadratmetern zusätzliche Vegetationsflächen geschaffen werden. Für mehr Grün sowie Sicht- und Lärmschutz sollen eine dichte Heckenbepflanzug sowie große Lindenbäume als Abgrenzung zur Nordanlage sorgen. Momentan bekommen die Anwohner der Nordanlage allerdings die Rangier- und Erdarbeiten mit Bagger, Radlader und Lkw hautnah mit.

Zur Finanzierung der 500 000 Euro teuren Baumaßnahme werden Landesmittel des kommunalen Investitionsprogramms verwendet, berichtete Schuldezernentin Astrid Eibelshäuser. Die Planungen hat das städtische Gartenamt mit Unterstützung des Landschaftsarchitekten Torsten Wewel übernommen. Den Auftrag für die Baumaßnahme erhielt die Firma Balzer (Dautphetal). Ende Juli soll der Umbau abgeschlossen sein, sodass der »neue« Hof nach den Sommerferien wieder genutzt werden kann.

 

Spatenstich am B-Schulhof

Pressemeldung

Jetzt ist es endlich soweit – anstelle von Schulkindern bevölkern seit kurzen Bagger den Schulhof der Ricarda-Huch-Schule entlang der Nordanlage. Der wird nun umgebaut.

Neue Sportangebote und Aufenthaltsbereiche werden durch die Umgestaltung geschaffen. Schulleiter Werner Nissel freut sich über den Baubeginn: „All unsere Wünsche wurden bei den Planungen berücksichtigt. Die neue Attraktivität des Schulhofes wird unsere Schule nach vorne bringen“, so Nissel. Bürgermeisterin Gerda Weigel- Greilich und Stadträtin Astrid Eibelshäuser loben die gute Zusammenarbeit und die Beteiligung der Nutzer in dem jetzt abgeschlossen Planungsprozess.

Auf einer Fläche von circa 1600 m2 entstehen neue attraktive Pflasterflächen und Fallschutzbereiche unter den Sportanlagen.
Neben großzügigen Holzterrassen werden auch circa 200 m2 neue Vegetationsflächen geschaffen. Die Abgrenzung zur Nordanlage wird durch eine dichte Heckenpflanzung und große Lindenbäume massiv hergestellt.

Bei den Planungen wurde das zuständige Gartenamt von Landschaftsarchitekt Torsten Wewel unterstützt. Mit der Baumaßnahme wurde die in Gießen gut bekannte Firma Balzer, Dautphetal beauftragt.
Für die Finanzierung der circa 500.000 € teuren Baumaßnahme werden Landesmittel des kommunalen Investitionsprogrammes verwendet.

In circa sechs Wochen sind die Baumaßnahmen abgeschlossen und zum neuen Schuljahr prägen wieder Schüler das Bild des Schulhofes.

Bilderunterschrift:
Von links im Vordergrund:
Torsten Wewel, Landschaftsarchitekt; Ingo Schneider, Hausmeister,
Werner Nissel, Schulleiter
Julia Hardt, Förderstufenleiterin Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich, Markus Müller, Mittelstufenleiter
Peer Güßfeld, stellvertretender Schulleiter, Jakob Zech und Team, Fa. BalzerS

THEATERABEND NUMMER 1 – DIE 12ER

Die 12er DSP-Kurse von Herrn Drescher und Herrn Dinkela führen auf, und zwar am Montag, den 12.06., in der Schulaula | Haus B | Raum B215. Einlass ist 19:00 Uhr.

 

STÜCK 1 – DIE POSTFAKTISCHEN
DSP-KURS DINKELA

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VASILI HAT KEINE SCHWESTER MEHR, KEINE EWA, ES GIBT NICHT MAL MEHR VASILI, AUCH KEINEN DIMITRI, KEINEN DIMI UND KEINEN MEPHISTO, DER DIE MENSCHLICHEN UNGESCHICKE AUS REINER BOSHAFTIGKEIT UND ÜBLER LAUNE LENKT, AUS LIEBESKUMMER, WEIL ER EWA NICHT GENÜGT. DIE WUTBÜRGER GIBT ES NOCH, DIE SACHSEN, ES GIBT ZUVIELE MUSLIME IN SACHSEN, SIE TEILEN NICHT UNSERE WERTE UND WAS IST EIGENTLICH MIT WEIHNACHTEN, KANN MAN DAS NOCH FEIERN? WIR GLAUBEN DAS NICHT, DAS STIMMT SO NICHT UND DAS WIRD MAN DOCH WOHL NOCH SAGEN DÜRFEN. ECHT IST NUR UNSER ZORN UND DAS GEFÜHL, DASS DA WAS FALSCH LÄUFT. SCHULD SIND DIE SYSTEMMEDIEN, UND DER KLIMAWANDEL, ER KOMMT MIT DEN FLÜCHTLINGEN, IN IHREN HEIßEN LEIBERN, AUS DIESEN HEIßEN LÄNDERN DA UNTEN, SO VIEL HEIßES BLUT AUF DER BALKANROUTE. DOCH WISSEN KANN MAN ES NICHT, ZU VIEL DENSITY IN DER ECHOKAMMER, UND ÜBERHAUPT, ZU VIELE DESPOTEN, UND SOLCHE, DIE ES NOCH WERDEN WOLLEN. PRODUKTE SKRUPELLOSER MACHENSCHAFTEN, GEWISSENLOSER EXPERIMENTÖRE, GEBOREN IN DUBIOSEN VERSUCHSLABOREN, BEFREIT MIT DEN BESTEN ABSICHTEN, LOSGELASSEN AUF UNS ALLE. EIN TIGHTER SOUNDTRACK, DER DAS ALLES RAHMT, AUCH MAL RUPPIG, AUCH MAL TANZEN, RAUS AUS DER FILTERBUBBLE UND REIN IN DIE DANCING SHOES. DOPPELTER RANHOLER, DOPPELTER WEGSCHIEBER, STERNENREGEN. WIR SIND DIE POSTFAKTISCHEN, JENSEITS DER KAUSALEN WELT. DAS ARTEFAKT IST SPERRIG. GEWISS IST ES DAS, ABER AUCH EIN BISSCHEN SCHÖN UND BUNT. DIE WELT SIE IST VERRÜCKT, SCHLUSSAKKORD, DUNKELHEIT, EINEN GUTEN HEIMWEG WÜNSCHEN WIR.        #MADWORLD

STÜCK 2 – SCHNEEWITTCHEN. POST MORTEM UND EIN WENIG POSTMODERN
DSP-KURS DRESCHER

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SCHNEEWITTCHEN,SCHNEEWITTCHEN,DU MAL SO TOT GEDACHT, WAS IST, WENN DAS GIFT WIRKT, WENN GRIMM NICHT NUR ERZÄHLT, SONDERN EINGREIFT, LEIDET UND LIEBT, WIE SIND DIE BÖSEWICHTE DER WELT SO UNTER SICH, WAS KÖNNEN ADELIGE PRINZEN, WAS KANN DAS GIFT, WENN ES WIRKT? HAUPTSACHE, DIE SHOW STIMMT, ODER NICHT?