Winfried-Seidel-Stiftung-Wetzlar unterstützt die RICARDA-HUCH-SCHULE in Gießen

Sieben Schulen in Gießen und Wetzlar mit durchgängigem gymnasialen Bildungsgang erhalten jährlich Gelder für die Ausgestaltung ihres musisch-künstlerischen Bereiches

Die Winfried-Seidel-Stiftung-Wetzlar dient dem ehrenden Andenken an Winfried Seidel, einem jungen, idealistisch gesinnten und mit Herzblut engagierten Studienrat, der sich in seinem noch fast ganz vor ihm liegenden Berufsleben in besonderer Weise der schulischen Kunsterziehung widmen wollte. Dies betrifft insbesondere das Schultheater, in dem die musisch-künstlerischen Ausdrücke von Farbe, Form, Bewegung und Klang enthalten sind, welche die Phantasie, Kreativität und Kommunikation fördern und Menschen zusammen bringen.

Die Stiftung möchte die von Winfried Seidel besonders geliebten Arbeitsschwerpunkte des musisch-künstlerischen Bereiches an Schulen fördern, die er durch sein viel zu kurzes Leben nicht mehr selbst gestalten kann. Seine letzten beruflichen Wirkungsstätten waren die Freiherr-vom-Stein-Schule und die Goetheschule in Wetzlar.

Die Stiftung will die Schulen mit durchgängigem gymnasialen Bildungsgang in den Städten Gießen und Wetzlar unterstützen, die im Leben von Winfried Seidel eine besondere Bedeutung erlangt haben, wo er seine Jugendzeit verbrachte, zur Schule ging, seine Freunde hatte, seinen beruflichen Werdegang begann und schließlich arbeitete. Dies sind sieben Schulen.

Im Mai 2017 trafen sich in der Goetheschule Wetzlar der Stifter Professor Dr. Eberhard Seidel, Stiftungsvorstand Franz-Ludwig Löw und die Schulleiter der Schulen, die zukünftig von der Winfried-Seidel-Stiftung unterstützt werden:

Herr Frank Koschorek, Freiherr-von-Stein-Schule Wetzlar

Herr Dr. Carsten Scherließ, Goetheschule Wetzlar

Herr Jochen Horz, Eichendorffschule Wetzlar

Herr Stefan Tross, Herderschule Gießen

Frau Antje Mühlhans, Landgraf-Ludwig-Gymnasium Gießen

Herr Dirk Hölscher, Liebigschule Gießen

Herr Peer Güßfeld, Ricarda-Huch-Schule Gießen

Nach mehrjähriger Planung diente dieses Treffen letzten Absprachen und Vereinbarungen und einem intensiven Gedankenaustausch. Gleichzeitig war es der Startschuss für die Unterstützung der Schulen im Sinne von Winfried Seidel, die bis in das Jahr 2031 reichen wird.

Der Kreis der Schulleiter bedankte sich herzlich beim Stifter Professor Dr. Eberhard Seidel. Alle Anwesenden waren sich darüber einig, dass die Stiftungsgelder sehr sinnvoll angelegt werden können und der Wille der Winfried-Seidel-Stiftung in vollem Umfang eine Entsprechung finden wird. Somit wird durch die Arbeit der Schulen Winfried Seidel ein ehrendes Andenken geschaffen.

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„Tag der offenen Pforte“ – 110 Jahre SCHULGARTEN

EINLADUNG

24. Juni 2017 | 14:00 – 16:00 Uhr
Dammstraße 26, Gießen

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Herzliche Einladung zur Besichtigung des
historisch gestalteten Schulgartens.

Wir freuen uns über regen Besuch;
für Getränke und Kuchen ist gesorgt.

Gemeinsam wollen wir kurz vor den Ferien
im Garten entspannen, plaudern und den
wunderschönen, neu gestalteten Garten genießen.

 

Mit sonnigen Grüßen:
die Garten AG und die
Schulleitung der
RICARDA-HUCH-SCHULE

Jetzt aber! 1. Platz bei der WR0 2017!!

Die Ricarda-Huch-Schule hat in Zusammenarbeit mit IBM zum vierten Male einen Regionalentscheid der World Robot Olympiad in Gießen durchgeführt, wieder in der Open Category und auch wieder in Räumen der Kongresshalle.

[Abbildung: Das Siegerteam „Robotorf“ – Jannis Bauer und Jürgen Stöcker –  zusammen mit Coach Simon Bothur und Schuldezernentin Astrid Eibelshäuser]

Elf Teams haben teilgenommen, und in einem sehr dichten Wettbewerb hat das Team „RoboTorf“ den 1. Platz erreicht und zieht damit in das Deutschlandfinale  in zwei Wochen in Schweinfurt ein. Die Sieger im Deutschlandfinale fliegen zur Endausscheidung nach Costa Rica.

Jürgen Stöcker und Jannis Bauer, das Schülerteam der „Ricarda“ – das Schulteam aus Gießen – hat sich damit stark in dem umkämpften Wettbewerb durchgesetzt, engagiert unterstützt von ihrem Coach Studienrat Simon Bothur.

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Nachhaltigkeit, Schutz des Planeten Erde, war das diesjährige Thema in dem weltweiten Wettbewerb zu „Sustainabots“. Der Siegerbeitrag unserer Schule war ein Robotermodell zum Schutz und Untersuchung von Mooren, die bei Austrocknung einen gewaltigen Beitrag zur Klimaerwärmung liefern durch die Freisetzung großer Mengen von CO2. Den zweiten Platz erreichte das Team „Möpaler Infekt“ und den dritten Platz das Team „The Mindfactory Evolution“, beide auch aus Hessen.

Die Robotik hat seit Jahren einen großen Stellenwert an der „Ricarda“. Für mich als Schulleiter ist sie ein idealer Einstieg für die seit Jahren gewünschte Digitale Bildung. Schon in den Klassen fünf und sechs der RHS lernen Schülerinnen und Schüler unserer Schule so mit den Lego-Mindstorm-Robotern Algorithmen zu entwerfen und Datenstrukturen im Blick zu haben, sind somit im Kern der Informatik auf spielerische Weise. Dass der Entwurf und die Konstruktion der Roboter dabei ebenfalls Spaß machen, versteht sich von selbst.

Werner Nissel,
Schulleiter

SCHULHOFKONZERT

[Kurz notiert] Die internationale erfolgreiche christliche Pop/Rock Band „Good Weather Forecast“ gastierte für eine Pause an der Ricarda. Sie stellte in „nullkommanix“ und vollroutiniert nach bereits etlichen Schulhofkonzerten  in Deutschland, der Schweiz, England und zuletzt Österreich  ihre Soundmaschine auf und brachten den Schulhof des Haus B binnen kürzester Zeit zum Kochen. Dort waren Lehrer wie Schüler zunächst einmal verdutzt „wer ist das, was machen die hier?“. War das Konzert – von der Fachschaft Religion initiiert – doch eigentlich für Oberstufenschüler gedacht und ursprünglich für den Schulhof Haus A geplant, fand es nun recht passend neben dem „Ohr“ auf dem hinteren Schulhof Haus B statt, weil Haus A ganz im Bann des mündlichen Abiturs stand. Das Publikum, das nun überwiegend aus Förderstufenkindern bestand, war aber ein sehr dankbares Publikum, sehr  schnell auf Betriebstemperatur und bereit, dem Auftrag der Band zu folgen: Jugendliche zum Tanzen zu bringen.

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Wir danken der Band für das Geschenk, das sie den Schülern gemacht hat. Tolle Aktion mit viel Spirit und Energie! Ein Gruß von der Ricarda und ihren Schülern wie Lehrern! An dieser Stelle auch vielen Dank der Reli-Fachschaft, namentlich sei an dieser Stelle einmal Christina Bartsch genannt, die das Event mit organisiert und durchaus im Vorfeld ausgiebig darüber informiert hat.

Weitere Informationen zur Band und zur Tour:

Die ursprünglich aus dem Frankenland stammende Band Good Weather Forecast wurde 2008 von den drei Stielper Brüdern gegründet. Seitdem sind sie in und außerhalb Deutschlands unterwegs und bringen Teens aus vielen Ländern zum Tanzen. Good Weather Forecast hatte inzwischen die Möglichkeit, In Finnland, England, Schweden, Norwegen, Australien und in vielen weiteren Ländern zu touren. Die Jungs aus Schwabach bei Nürnberg transportieren mit ihrer Musik eine positive Botschaft und ermutigen die Jugendlichen auf ihren Konzerten hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken, Dinge zu wagen und ihren persönlichen Traum zu leben.

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Bildquelle: Good Weather Forecast

World Robot Olympiad

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In diesem Jahr findet in Gießen wieder die World Robot Olympiad statt und weil es all die Jahre so schön war und die Ricarda das Thema Robotik mit großen Lettern schreibt und lebt, tragen wir sie zusammen mit den Organisatoren des Vereins TECHNIK BEGEISTERT e.V. wieder aus.

Daten

Veranstaltungstermin: 04.06.2017

Veranstaltungsort: Kongresshalle Gießen | Berliner Platz 2

Beginn: 09:30 Uhr. Einen weiteren Zeitplan erhalten Sie hier!

 

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Wettbewerb / zur Veranstaltung.

Hoher Besuch aus dem Staatsministerium

Am 10. Mai besuchte der Staatssekretär für Europaangelegenheiten Mark Weinmeister Schülerinnen und Schüler der Ricarda-Huch-Schule, um mit ihnen über Europa zu sprechen. Begleitet wurde ein Schulinternes Projekt „Kann man Europa lernen“ sowie der Besuch von den Kollegen Jennifer Hess und Eckhard Pfeffer.

 

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Mit jungen Menschen über das Projekt Europa ins Gespräch zu kommen, sei Weinmeister eine Herzensangelegenheit, auch deshalb, weil er in ihnen die besten Fürsprecher für Europa sehe. „Bei den Jugendlichen erreicht die Zustimmung zur EU die mit Abstand höchsten Werte. Das ist unsere Zukunft und die Zukunft der Europäischen Union“, sagte Weinmeister beim Besuch der Gießener Ricarda-Huch-Schule im Rahmen der Europawoche. Das habe eine Studie der Bertelsmann-Stiftung unter Jugendlichen in europäischen Mitgliedstaaten ergeben.

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Bei dem Schulbesuch präsentierten die Schüler ihr Projekt „Kann man Europa lernen?“. Sie hatten im September 2016 eine dreitägige Exkursion nach Straßburg, Niederbronn-les-Bains und Verdun unternommen, um die historische Entwicklung der deutsch-französischen Beziehungen zu beleuchten.

„Als vor 60 Jahren, am 25. März 1957, die Römischen Verträge unterzeichnet wurden, war das die Geburtsstunde der heutigen Europäischen Union und damit unser Garant für Friede, Freiheit und Wohlstand“, sagte Weinmeister bei einem anschließenden Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern. Belgien, die Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlanden hatten damals in Rom die Verträge zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, zur Europäischen Atomgemeinschaft (EURATOM) und das Abkommen über gemeinsame Organe für die Europäischen Gemeinschaften unterzeichnet.

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Bildquelle: (c) Hessische Staatskanzlei

Informationen zur Europawoche

22. ZFC-Erfinderlabor

Das 22. ZFC-Erfinderlabor ging am Freitag in Darmstadt bei der Firma Merck
ins Finale. Acht hochbegabte Schülerinnen und acht hochbegabte Schüler aus
16 Schulen, ausgewählt aus 200 exzellenten Bewerbern aus ganz Hessen, hatten
sich eine Woche an der Technischen Universität Darmstadt mit dem Thema
„Organische Elektronik“ beschäftigt.

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Sophie Bender bei ihrer Arbeit im Labor

Mit dabei: Sophie Bender von der Ricarda-Huch-Schule. Vor großem
Publikum, darunter Prominenz aus Wirtschaft, Hochschule und Ministerien
präsentierten die Schülerteams zum Abschluss ihre Forschungsideen und
Lösungswege.

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Sophie Bender bei der Präsentation ihrer Arbeitsergebnisse und Erkenntnisse.

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Der wissenschaftliche Nachwuchs und jene, die ihn fördern!

KULTURSCHULTAG!

„Essen aus aller Welt!“ war das Motto des diesjährigen Kulturschultages. Titel und Motto wurde von den Schülerinnen und Schüler der Ricarda in einer schulweiten Abstimmung selbst bestimmt. Gar nicht mal so einfach, thematisch zu füllen, so dachte man anfangs. Doch dann, am sonnigen Mittwoch, den 17. Mai konnten sich alle von einem wirklich gelungenen vielfältigen Programm überzeugen, unterhalten und bilden lassen.

Es folgen ein paar subjektive Eindrücke, die gerne im Laufe der nächsten Zeit erweitert werden können.

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Der Schulleiter Werner Nissel sowie die Kulturschulkoordinatorinnen Antje Kötter und Ute Hahn eröffnen den Tag in einer gemeinsamen Veranstaltung für die Lehrerinnen und Lehrer am Morgen. Alexandra Fest stellt unsere Kolleginnen aus Malta vor, die uns gegenwärtig besuchen. Na kommt … es folgt ein Bild …

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Hier sind unsere Gäste aus Malta, flankiert von Dr. Mirjam Sprenger und Sarah Lukas. Alexandra Fest, die das Programm begleitet und koordiniert, war zum Zeitpunkt der Aufnahme leider nicht da, gehört hier aber eingedacht.

 

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Eindrücke aus Malawi hat uns die Kollegin Deborah Born mitgebracht, die zusammen mit ihrer Familie in Südostafrika gelebt hat und die Schülerinnen und Schüler an ihren Erfahrungen teilhaben ließ, die sie eben auch im Bereich der …

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… malawischen Küche gemacht hat. Ohne Besteck auf jeden Fall schon einmal!

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Das Team von FOODSHARING hat an unserer Schule einen Workshop angeboten und von ihrem interessanten Projekt berichtet. Teil des Teams ist unter anderem Lea Krauskrill, die wir mal herausheben möchten, weil sie an unserer Schule 2009 Abitur gemacht hat und nun die Welt im Lokalen ein Stück weit besser macht. Nachahmenswert!

 

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Lastenfahrradrennen, mit dem Bike von Foodsharing unterwegs …

 

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Gastronome aus Leidenschaft. Minas Adis und Philipp Kübler von Gutbürgerlich und Schwätzer und Söhne geben Tipps zur Unternehmensgründung und bringen es auf eine einfache wie überzeugende Formel: „Wenn du eine gute Idee am Start hast, für die du brennst und von der du überzeugt bist, dann geh‘ es an!“. Eines gäbe es heute mehr denn je: Kapitalgeber, die sich an wirklich guten Projekten beteiligen wollen!

 

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Stellvertretend für alle, die mit ihren Projekten die Bühne gerockt haben. Die 12er-Pfeffer-Group mit ihrem Stück „Mahlzeit!“; hier zerlegen sie zu gepflegtem Trashmetall Plastikküken, um auf den Wahnsinn der industriellen Lebensmittelfertigung hinzuweisen, die keine Achtung vor der Kreatur kennt.

Ja, bald mehr davon …!

Über 100 Schüler bei theologischer Begegnung

Aus der Gießener Allgemeinen vom 19. März 2017
Bild – Zimmermann und Architekt Richard Betz erzählt eine moderne Variante der Geschichte von Paulus. Bildquelle: red/pm

Über 100 Oberstufenschüler sind vo Kurzem im großen Saal der Petrusgemeinde zu einem theologischen Begegnungstag zusammengekommen. Dabei waren Jugendliche der Ricarda-Huch-Schule, der Liebigschule, der Theodor-Litt-Schule, der Wirtschaftsschule am Oswaldsgarten und der Ostschule.

Das morgendliche Gemurmel verstummte schnell, als der Zimmermann und Architekt Richard Betz auf die Bühne trat und mit Säge und Bohrer bewaffnet anfing, die Lebensgeschichte von Paul zu erzählen: hoch aufgestiegen als Banker verliert er alles: sein Geld, seine Freiheit und seine große Liebe. Langsam aber sicher folgt die Besinnung auf das, was für ihn wirklich zählt – mit »Herz und Hand« unterwegs sein, etwas selbst und real erschaffen, sich Zeit nehmen für diejenigen, die ihm wichtig sind.

Der Begegnungstag für Schüler der Oberstufe ging in die dritte Runde. Vorbereitet wurde er inklusive einer Talkrunde und der Aufführung eines Theaterstücks unter anderem von Sabine Roth-Nagel und Markus Ihle, Schulpfarrer an der Ricarda-Huch-Schule und der Theodor-Litt-Schule sowie dem Studienleiter am Religionspädagogischen Institut der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Jochen Walldorf, sowie dem Direktor des Kirchlichen Schulamtes in Gießen, Pfarrer Karl-Heinz Lerch.

 

Wiedersehen nach 70 Jahren

Die Damen auf dem Bild haben vor 60, 65 und 70 Jahren ihr Abitur an der »Ricarda« gebaut. Mit dabei Abiturientinnen aus 1947: Margot Volkmann, Gisela Zimmermann, Hannelore Thome. (sel)

Aus der Gießener Allgemeinen vom 16.03.2017

Wieder sind auf Einladung des Ehemaligenvereins der Ricarda-Huch-Schule einstige Absolventen aus allen Teilen Deutschlands und aus Frankreich und Österreich nach Gießen zur Schule ihrer Jugend gekommen: 27 silberne Abiturienten des Prüfungsjahrganges 1992, 38 von 1977, 40 aus 1967, acht von 1957, ebenfalls acht von 1952 und drei Frauen, die ihr Abitur an der »Ricarda« im Jahr 1947 »bauten«.

Direktor Nissel führte die Jubilare durch die historischen und neuen Schulgebäude und stellte die gegenwärtige Lage dar. Mit aktuell 1350 Schülern ist die Ricarda-Huch-Schule die zweitgrößte allgemeinbildende Schule in Gießen.