Das Elsass – ein ehemals umkämpftes Gebiet

sDie Niederbronn-Fahrt der Leistungskurse Französisch und Geschichte

Text und Bilder: Denise Lehtisaari (Abb. oben: Der Eingang zum KZ Natzweiler/ Struthof von innen)

Im Elsass findet man auch das einzige KZ auf französischem Boden (Natzweiler/Struthof). Es wurde 1941 erbaut. Mit diesem Projekt wollten wir erreichen, dass unsere SchülerInnen mehr über die deutsch-französische Geschichte erfahren und sich mit anderen Jugendlichen über ihre Erkenntnisse austauschen können. Der LK Französisch sollte dafür seine Kenntnisse der französischen Sprache nutzen, z.B. auch für französische Quellen aus jener Zeit (Tagebücher, Plakate…).
Die beiden Leistungskurse Französisch und Geschichte der Ricarda-Huch-Schule Gießen unternahmen mit ihren Lehrerinnen, Frau Lehtisaari und Frau Terno, eine dreitägige Studienfahrt (7.-9.9.2017) nach Niederbronn-les-Bains ins Elsass. In Niederbronn (ca. 50 km nördlich von Straßburg) befindet sich die Jugendbegegnungs- und Bildungsstätte Albert-Schweitzer.
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Unsere Jugendherberge in Niederbronn

Träger ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK), der sich um die Pflege der dortigen Kriegsgräber kümmert. Der VDK Hessen unterstützte unser Projekt ebenfalls mit einer Geldspende.

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Der deutsche Soldatenfriedhof

Das Elsass war eine Region, um die sich Deutschland und Frankreich in verschiedenen Kriegen stritten (1870-1871, 1914-1918, 1939-1945). Viele Kriegsgräber und Bunkerreste zeugen von dieser Zeit. Hier verlief die Maginot-Linie (1930-1940 erbaut). Wir besuchten hier den Simserhof.

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Ein Eingang zu der unterirdischen Festungsanlage
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Ein Geschützturm
Im Elsass findet man auch das einzige KZ auf französischem Boden (Natzweiler/Struthof). Es wurde 1941 erbaut.
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Die Gaskammer
Mit diesem Projekt wollten wir erreichen, dass unsere SchülerInnen mehr über die deutsch-französische Geschichte erfahren und sich mit anderen Jugendlichen über ihre Erkenntnisse austauschen können. Der LK Französisch sollte dafür seine Kenntnisse der französischen Sprache nutzen, z.B. auch für französische Quellen aus jener Zeit (Tagebücher, Plakate…).
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Der Leistungskurs Französisch in Strasbourg
Wichtig ist zu verstehen, wieso man sich mit der Vergangenheit beschäftigen sollte und warum ein Austausch darüber so wichtig ist, gerade im Hinblick auf die Zukunft Europas.
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Kreatives Schreiben mit Autoren – Hessischer Fachtag Literatur und Schule

Aus der Ricarda-Redaktion | Text und Bilder Olaf Dinkela

„Mensch, das ist ja Hogwarts“. Sichtlich beeindruckt zeigte sich die Autorin Eva Demski schon bei unserem gemeinsamen Gang vom Parkplatz zum Tagungsort, dem Schloss Rauischholzhausen. Was die erhabene Kulisse von außen verspricht, löst sie im Inneren spielend ein. Fazit daher schon hier und vorab: auf Schloss Rauischholzhausen kann man nicht nur formidabel Hochzeiten feiern, auch einer Fachtagung zum Thema Kreatives Schreiben verleiht es ein Ambiente, das feierlich und zugleich auch inspirierend ist. Nun, urteilen Sie selbst.

DSCF7340Im Vordergrund des Bildes sehen wir inmitten des Trubels in bester Wiener Kaffeehaus Manier die Frankfurter Autorin Eva Demski und die Lyrikerin Silke Scheuermann.

Geladen hatte zu dieser Veranstaltung des Hessischen Kultusministeriums, des Büros für Kulturelle Bildung und dem Arbeitskreis Literarisch aktiver Schulen in Hessen, dem wir angehören, Frau Dr. Erika Schellenberger, mit der wir schon seit einigen Jahren freundschaftlich und über die von ihr initiierten Projekte (Schreibkunst I & II) verbunden sind. Was sie anpackt, in ihrem ungebändigten Willen und Wunsch nach Perfektion (Eva Demski über Erika Schellenberger und ihrer Gabe, am Ende immer das zu erreichen, was ihr vorschwebte: „Diplomatie und Sturheit amalgamieren bei ihr zu einem besonderen Talent“), bekommt am Ende immer diesen gewissen Touch von Glamour und Würde, sie bringt sie alle irgendwie zusammen, von der „Premiere League der Deutschen Literatur“, über die Ebene der Ministerialbürokratie bis hin zu uns, den Lehrern, den Multiplikatoren humanistischer Bildungsgüter.

Dass wir uns überhaupt mit der Förderung des Kreativen Schreibens auseinandersetzen, sei eine Notwendigkeit, so der zuständige Referent für Kulturelle Bildung des Hessischen Kultusministeriums Marcus Kauer in seinen Grußworten an die Anwesenden, die man in Zeiten der Überhöhung linearen Denkens nicht hoch genug bewerten könne. Die Umwege und Abwegigkeiten seien es, die uns zu dem Besonderen, dem Überraschenden und Innovativen führten. Dass künstlerisches Denken Innovation bewirke, habe er etwa bei der Künstlerin und Professorin im Bereich des interdisziplinären Arbeitens an der TU Dortmund Ursula Bertram gelernt, die ihren Studenten zur Erhärtung der soeben aufgestellten These Arbeits- und Denkimpulse wie jenen gäbe: „Erschaffen Sie das Gegenteil von einem Frosch!“

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In den vergangenen Jahren haben wir mit interessierten Schülerinnen und Schülern an verschiedensten Tagungen und Workshops teilgenommen, haben selbst welche ausgerichtet, es wurden Texte geschaffen, die u.a. in der Anthologie „Der Gurkenmann und andere Geschichten“ erschienen sind. Dabei waren immer die große Namen der deutschen literarischen Zunft. Waren es in der Vergangenheit also vornehmlich die Schülerinnen und Schüler, die wir forderten, waren nun wir Lehrer dran. In vier Workshops arbeiteten die Autorinnen und die Autoren Silke Scheuermann, Eva Demski, Dominique Macri, Dalibor Markowic und Sherko Fatah zusammen mit uns Lehrern, um uns anhand praktischer Beispiele zu zeigen, wie sie ihren eigenen kreativen Schaffensprozess gestalten, von welchen Impulsen sie sich leiten lassen, mit welchen Fallstricken sie selbst zu kämpfen haben.

Wir arbeiteten in unserer Gruppe mit Sherko Fatah zusammen, auch deshalb, weil wir mit Silke Scheuermann und dem Team Macri-Markowic alias Team Scheller bereits fruchtbar zusammengearbeitet hatten und Lust auf Neues hatten. Er, Fatah, der deutschsprachige Autor mit den kurdisch-irakischen Wurzeln, wie er selbst betont, habe gewisse Eigenheiten beim Schaffensprozess kultiviert, die ihn zu einem recht eigenen literarischen Genre geführt haben: dem dokumentarischen Roman, der eigentlich ein solcher gar nicht sein will, und der sich erlaubt, aus der Faktizität des tatsächlich Gewesenen herauszutreten und aus der Collage der journalistischen Recherchearbeit ganz eigene Stoffe zu weben. Er hat uns gezeigt, dass man das Geschehen eines Romans durchaus planen müsse, aber beileibe nicht von Anfang an. Er zeigte uns in diesem Zusammenhang eine minutiös ausgefeilte Skizze des narrativen Ganges eines noch nicht veröffentlichten Romans, stellte aber für uns und sich aber auch klar, dass wenn er eines Tages anfinge, eine solche Skizze bereits vor dem Schreiben anzufertigen, dann sei dies der Endpunkt seines Daseins als Schreibender.

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Am Ende des Fachtages hielten die geladenen Autoren vor der geneigten Zuhörerschaft und noch immer – aber noch nicht erwähnt – an- und abmoderiert vom charmanten Poetry-Slam-Duo „Team Scheller“ (Dominique Macri und Dalibor Markowic) eine „dialogische Lesung“, die ob der anfänglichen Überforderung mit dem von Erika Schellenberger gewählten Vortragsmodus zu einer „Schweigung“ gerierte, wie Dalibor Markowic selbstironisch anmerkte. Letztlich kamen sie aber doch noch in Gang und hatten dabei, wie man auf dem letzten Bild hier erkennen kann, auch überwiegend ihren Spaß.

Um 20:00 Uhr ging der Fachtag dem Ende zu und von der Szenerie veraschiedeten sich im Namen der Ricarda sehr inspiriert, erfüllt aber auch geschafft die KollegInnen Andrea Maaß, Jenny Hess, Luisa Blasig und Olaf Dinkela.

Impulse zum Klimaschutz gegeben

Aus dem Gießener Anzeiger vom 27.10.2017
Bildquelle: Kamper

AUSGEZEICHNET Schüler der Ricarda-Huch-Schule und der Gesamtschule Gießen-Ost für Engagement mit Urkunde prämiert

GIESSEN – (pck). „Die Natur kommt ohne uns aus, wir aber könnten ohne eine intakte Natur nicht existieren.“ Mit diesen Worten hat Werner Nissel, Schulleiter der Ricarda-Huch-Schule, am Freitagmittag neben dem Projektkurs der Ricarda-Huch-Schule auch den Erdkunde-Leistungskurs der Gesamtschule Gießen-Ost begrüßt.

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Der Weltladen Gießen hatte an den Gießener Schulen einen Wettbewerb zum Thema „Klimaschutz“ ausgerufen. Die Schülergruppen entwickelten hierzu eigene Projekte, die nun vorgestellt wurden. Der Erdkunde-Leistungskurs der Ostschule erarbeitete im Rahmen der „Vorhabenwoche 2017“ den Flyer „Fair und nachhaltig einkaufen in Gießen“, der sich vor allem an Schüler richtet und auf der Schulhomepage heruntergeladen werden kann. Wie die Projektwoche verlief und welche Aspekte im Mittelpunkt ihrer Arbeit standen, stellte der Kurs in einem kurzen Vortrag dar. Ebenso die Schüler der Ricarda-Huch-Schule, die in einem von ihnen gedrehten Film auf das Problem der Müllproduktion und deren Auswirkungen auf die Umwelt aufmerksam machten.

Im Anschluss an die Projekt-Präsentationen überreichte Angelika Körner von der Initiative Weltladen Gießen den Schülern beider Schulen für ihr Engagement im Bereich Klimagerechtigkeit eine Urkunde. Lob ernteten diese auch von Schuldezernentin Astrid Eibelshäuser sowie von Nachhaltigkeits-Expertin Barbara Baumann und Professor Dieter Eißel, die als Laudatoren geladenen waren. Während Eibelshäuser in ihrer Rede vor allem auf die Auswirkungen des Klimawandels in Afrika hinwies, schlug Baumann Brücken zu anderen Umwelt-Projekten in Gießen. „Wer von Euch kann zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule kommen?“ Mit dieser Frage gab Baumann den Schülern einen weiteren Impuls zum Thema Klimaschutz mit auf den Weg. Einen krönenden Abschluss fand die Veranstaltung mit dem Auftritt der „Sosolya Undugu Dance Academy“ aus Uganda. Die Tanzgruppe tourt aktuell im Rahmen der KinderKulturKarawane, einer Initiative zur Förderung des interkulturellen Austauschs, durch deutsche Schulen und Jugendzentren. Mit rhythmischen Klängen und landestypischen Kostümen begeisterte die Gruppe das Publikum. Passend war ihr Auftritt vor allem deshalb, da die KinderKulturKarawane in diesem Jahr unter dem Motto Klimagerechtigkeit steht und in den Gesängen und Tänzen unter anderem Natur und Umwelt thematisiert werden.

Stolz statt Vorurteil

Aus der Gießener Allgemeinen vom 04.10.2017
Text: Armin Pfannmüller
Bildquelle: Schepp

Als Martin Luther im Jahre 1517 seine 95 Thesen an die Schlosskirche zu Wittenberg nagelte, hätte er sich wahrscheinlich nicht träumen lassen, dass diese Aktion 500 Jahre später als Vorbild für ein Projekt dienen würde, an dem auch Schüler der Ricarda-Huch-Schule teilnehmen.

Überlegt euch erst einmal genau, wie ihr das jetzt filmen wollt.« Konzentriert schauen acht Zwölftklässler auf Sara Bhatti. Die Fernsehreporterin des Hessischen Rundfunks ist an diesem Tag als Mediencoach an der Ricarda-Huch-Schule. Die kooperative Gesamtschule hat sich an dem Schülermedienprojekt »#95 neue Thesen« des HR beteiligt und gehört zu den zwölf Schulen in Hessen, die sich bei dem Wettbewerb durchgesetzt haben. Auch an der Ricarda geht es unter der These »Identität braucht Stolz statt Vorurteil« um Religion, Gaube und Werte. Statt Buße und Ablasshandel stehten bei den Oberstufenschülern sexuelle Orientierung, Ernährungsverhalten und Musikgeschmack im Vordergrund. Auch das Medium der Auseinandersetzung hat sich verändert. Statt eines schriftlichen Anschlags an der Schlosskirche zu Wittenberg nutzen die Projektteilnehmer Kamera, Handy und Internet.

Die Idee zur Teilnahme am HR-Wettbewerb entstand jedoch an einem Büchertisch. Vor einem halben Jahr hatten Sonja Herbener und Marco Weisbecker, die das Projekt als RHS-Lehrer betreuen, Literatur zum Thema »Sexuelle Identität« bereitgestellt. Daraus entwickelte sich ein kurzer Videobeitrag, den die Schüler beim Hessischen Rundfunk einreichten und mit dem Erfolg hatten.

Momentan versuchen Mila, Jan, Jessie und Co. Beiträge zu Themen wie Feminismus und Bisexualität, aber auch über Heavy-Metal-Fans, Vegetarier und Veganer zu entwickeln. Dabei geht es zum einen um inhaltliche Schwerpunkte, aber auch darum, in welcher Form die Beiträge präsentiert werden. »Die Schüler sollen einen Pageflow entwickeln und dabei eine digitale Geschichte erzählen«, erklärt Bhatti. Mit Video- und Audiobeiträgen, Texten und Fotos sollen Sequenzen erstellt werden, die als kurze Clips präsentiert werden und im Internet zur Diskussion anregen sollen. »Ich schiebe die Schüler in die richtige Richtung«, erläutert die Fernsehmoderatorin ihre Aufgabe.

Um die digitale Diskussion in Gang zu bringen, haben die Zwölftklässler Thesen aufgestellt. »Feministinnen sind Männerhasser«, »Metal-Fans sind böse« oder »Bisexuelle können sich nicht entscheiden« lauten einige der provokanten Aussagen, die die Schüler in den kommenden Wochen auf den Prüfstand stellen. Derzeit überlegen die Jugendlichen, mit wem sie Interviews zu welchem Thema führen können, wann ein Text- oder vielleicht doch ein Videobeitrag das Mittel der Wahl sein könnte. »Die Schüler sind hochmotiviert«, unterstreicht Weisbecker, hebt aber auch die wichtige unterstützende Rolle des Hessischen Rundfunks hervor.

»Das Thema Identität betrifft jeden«, sagt Mila und freut sich auf die Arbeit mit Menschen, die »vielseitig und vielschichtig« sind. Auch Jan ist überzeugt von der Projektarbeit, »weil viele Menschen einfach abgestempelt werden«. Erst durch umfassende Information lasse sich »das Wollknäuel von Vorurteilen« entwirren.

Für Direktor Werner Nissel ist das RHS-Projekt ein »wichtiger Baustein zur Medienbildung«, aber auch ein inhaltlicher Beitrag zur Entwicklung von Wertvorstellungen. Abschluss und Höhepunkt wird eine Diskussion Anfang Februar 2018 im Hessischen Rundfunk sein, die live im Internet übertragen wird. Dabei werden die Schüler mit dem HR-Intendanten und Vertretern des Kultusministeriums ihre Argumente zum Thema Toleranz gegenüber anderen Positionen austauschen.

Winfried-Seidel-Stiftung-Wetzlar unterstützt die RICARDA-HUCH-SCHULE in Gießen

Sieben Schulen in Gießen und Wetzlar mit durchgängigem gymnasialen Bildungsgang erhalten jährlich Gelder für die Ausgestaltung ihres musisch-künstlerischen Bereiches

Die Winfried-Seidel-Stiftung-Wetzlar dient dem ehrenden Andenken an Winfried Seidel, einem jungen, idealistisch gesinnten und mit Herzblut engagierten Studienrat, der sich in seinem noch fast ganz vor ihm liegenden Berufsleben in besonderer Weise der schulischen Kunsterziehung widmen wollte. Dies betrifft insbesondere das Schultheater, in dem die musisch-künstlerischen Ausdrücke von Farbe, Form, Bewegung und Klang enthalten sind, welche die Phantasie, Kreativität und Kommunikation fördern und Menschen zusammen bringen.

Die Stiftung möchte die von Winfried Seidel besonders geliebten Arbeitsschwerpunkte des musisch-künstlerischen Bereiches an Schulen fördern, die er durch sein viel zu kurzes Leben nicht mehr selbst gestalten kann. Seine letzten beruflichen Wirkungsstätten waren die Freiherr-vom-Stein-Schule und die Goetheschule in Wetzlar.

Die Stiftung will die Schulen mit durchgängigem gymnasialen Bildungsgang in den Städten Gießen und Wetzlar unterstützen, die im Leben von Winfried Seidel eine besondere Bedeutung erlangt haben, wo er seine Jugendzeit verbrachte, zur Schule ging, seine Freunde hatte, seinen beruflichen Werdegang begann und schließlich arbeitete. Dies sind sieben Schulen.

Im Mai 2017 trafen sich in der Goetheschule Wetzlar der Stifter Professor Dr. Eberhard Seidel, Stiftungsvorstand Franz-Ludwig Löw und die Schulleiter der Schulen, die zukünftig von der Winfried-Seidel-Stiftung unterstützt werden:

Herr Frank Koschorek, Freiherr-von-Stein-Schule Wetzlar

Herr Dr. Carsten Scherließ, Goetheschule Wetzlar

Herr Jochen Horz, Eichendorffschule Wetzlar

Herr Stefan Tross, Herderschule Gießen

Frau Antje Mühlhans, Landgraf-Ludwig-Gymnasium Gießen

Herr Dirk Hölscher, Liebigschule Gießen

Herr Peer Güßfeld, Ricarda-Huch-Schule Gießen

Nach mehrjähriger Planung diente dieses Treffen letzten Absprachen und Vereinbarungen und einem intensiven Gedankenaustausch. Gleichzeitig war es der Startschuss für die Unterstützung der Schulen im Sinne von Winfried Seidel, die bis in das Jahr 2031 reichen wird.

Der Kreis der Schulleiter bedankte sich herzlich beim Stifter Professor Dr. Eberhard Seidel. Alle Anwesenden waren sich darüber einig, dass die Stiftungsgelder sehr sinnvoll angelegt werden können und der Wille der Winfried-Seidel-Stiftung in vollem Umfang eine Entsprechung finden wird. Somit wird durch die Arbeit der Schulen Winfried Seidel ein ehrendes Andenken geschaffen.

Druck

„Tag der offenen Pforte“ – 110 Jahre SCHULGARTEN

EINLADUNG

24. Juni 2017 | 14:00 – 16:00 Uhr
Dammstraße 26, Gießen

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Herzliche Einladung zur Besichtigung des
historisch gestalteten Schulgartens.

Wir freuen uns über regen Besuch;
für Getränke und Kuchen ist gesorgt.

Gemeinsam wollen wir kurz vor den Ferien
im Garten entspannen, plaudern und den
wunderschönen, neu gestalteten Garten genießen.

 

Mit sonnigen Grüßen:
die Garten AG und die
Schulleitung der
RICARDA-HUCH-SCHULE

Jetzt aber! 1. Platz bei der WR0 2017!!

Die Ricarda-Huch-Schule hat in Zusammenarbeit mit IBM zum vierten Male einen Regionalentscheid der World Robot Olympiad in Gießen durchgeführt, wieder in der Open Category und auch wieder in Räumen der Kongresshalle.

[Abbildung: Das Siegerteam „Robotorf“ – Jannis Bauer und Jürgen Stöcker –  zusammen mit Coach Simon Bothur und Schuldezernentin Astrid Eibelshäuser]

Elf Teams haben teilgenommen, und in einem sehr dichten Wettbewerb hat das Team „RoboTorf“ den 1. Platz erreicht und zieht damit in das Deutschlandfinale  in zwei Wochen in Schweinfurt ein. Die Sieger im Deutschlandfinale fliegen zur Endausscheidung nach Costa Rica.

Jürgen Stöcker und Jannis Bauer, das Schülerteam der „Ricarda“ – das Schulteam aus Gießen – hat sich damit stark in dem umkämpften Wettbewerb durchgesetzt, engagiert unterstützt von ihrem Coach Studienrat Simon Bothur.

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Nachhaltigkeit, Schutz des Planeten Erde, war das diesjährige Thema in dem weltweiten Wettbewerb zu „Sustainabots“. Der Siegerbeitrag unserer Schule war ein Robotermodell zum Schutz und Untersuchung von Mooren, die bei Austrocknung einen gewaltigen Beitrag zur Klimaerwärmung liefern durch die Freisetzung großer Mengen von CO2. Den zweiten Platz erreichte das Team „Möpaler Infekt“ und den dritten Platz das Team „The Mindfactory Evolution“, beide auch aus Hessen.

Die Robotik hat seit Jahren einen großen Stellenwert an der „Ricarda“. Für mich als Schulleiter ist sie ein idealer Einstieg für die seit Jahren gewünschte Digitale Bildung. Schon in den Klassen fünf und sechs der RHS lernen Schülerinnen und Schüler unserer Schule so mit den Lego-Mindstorm-Robotern Algorithmen zu entwerfen und Datenstrukturen im Blick zu haben, sind somit im Kern der Informatik auf spielerische Weise. Dass der Entwurf und die Konstruktion der Roboter dabei ebenfalls Spaß machen, versteht sich von selbst.

Werner Nissel,
Schulleiter

SCHULHOFKONZERT

[Kurz notiert] Die internationale erfolgreiche christliche Pop/Rock Band „Good Weather Forecast“ gastierte für eine Pause an der Ricarda. Sie stellte in „nullkommanix“ und vollroutiniert nach bereits etlichen Schulhofkonzerten  in Deutschland, der Schweiz, England und zuletzt Österreich  ihre Soundmaschine auf und brachten den Schulhof des Haus B binnen kürzester Zeit zum Kochen. Dort waren Lehrer wie Schüler zunächst einmal verdutzt „wer ist das, was machen die hier?“. War das Konzert – von der Fachschaft Religion initiiert – doch eigentlich für Oberstufenschüler gedacht und ursprünglich für den Schulhof Haus A geplant, fand es nun recht passend neben dem „Ohr“ auf dem hinteren Schulhof Haus B statt, weil Haus A ganz im Bann des mündlichen Abiturs stand. Das Publikum, das nun überwiegend aus Förderstufenkindern bestand, war aber ein sehr dankbares Publikum, sehr  schnell auf Betriebstemperatur und bereit, dem Auftrag der Band zu folgen: Jugendliche zum Tanzen zu bringen.

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Wir danken der Band für das Geschenk, das sie den Schülern gemacht hat. Tolle Aktion mit viel Spirit und Energie! Ein Gruß von der Ricarda und ihren Schülern wie Lehrern! An dieser Stelle auch vielen Dank der Reli-Fachschaft, namentlich sei an dieser Stelle einmal Christina Bartsch genannt, die das Event mit organisiert und durchaus im Vorfeld ausgiebig darüber informiert hat.

Weitere Informationen zur Band und zur Tour:

Die ursprünglich aus dem Frankenland stammende Band Good Weather Forecast wurde 2008 von den drei Stielper Brüdern gegründet. Seitdem sind sie in und außerhalb Deutschlands unterwegs und bringen Teens aus vielen Ländern zum Tanzen. Good Weather Forecast hatte inzwischen die Möglichkeit, In Finnland, England, Schweden, Norwegen, Australien und in vielen weiteren Ländern zu touren. Die Jungs aus Schwabach bei Nürnberg transportieren mit ihrer Musik eine positive Botschaft und ermutigen die Jugendlichen auf ihren Konzerten hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken, Dinge zu wagen und ihren persönlichen Traum zu leben.

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Bildquelle: Good Weather Forecast

World Robot Olympiad

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In diesem Jahr findet in Gießen wieder die World Robot Olympiad statt und weil es all die Jahre so schön war und die Ricarda das Thema Robotik mit großen Lettern schreibt und lebt, tragen wir sie zusammen mit den Organisatoren des Vereins TECHNIK BEGEISTERT e.V. wieder aus.

Daten

Veranstaltungstermin: 04.06.2017

Veranstaltungsort: Kongresshalle Gießen | Berliner Platz 2

Beginn: 09:30 Uhr. Einen weiteren Zeitplan erhalten Sie hier!

 

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Wettbewerb / zur Veranstaltung.

Hoher Besuch aus dem Staatsministerium

Am 10. Mai besuchte der Staatssekretär für Europaangelegenheiten Mark Weinmeister Schülerinnen und Schüler der Ricarda-Huch-Schule, um mit ihnen über Europa zu sprechen. Begleitet wurde ein Schulinternes Projekt „Kann man Europa lernen“ sowie der Besuch von den Kollegen Jennifer Hess und Eckhard Pfeffer.

 

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Mit jungen Menschen über das Projekt Europa ins Gespräch zu kommen, sei Weinmeister eine Herzensangelegenheit, auch deshalb, weil er in ihnen die besten Fürsprecher für Europa sehe. „Bei den Jugendlichen erreicht die Zustimmung zur EU die mit Abstand höchsten Werte. Das ist unsere Zukunft und die Zukunft der Europäischen Union“, sagte Weinmeister beim Besuch der Gießener Ricarda-Huch-Schule im Rahmen der Europawoche. Das habe eine Studie der Bertelsmann-Stiftung unter Jugendlichen in europäischen Mitgliedstaaten ergeben.

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Bei dem Schulbesuch präsentierten die Schüler ihr Projekt „Kann man Europa lernen?“. Sie hatten im September 2016 eine dreitägige Exkursion nach Straßburg, Niederbronn-les-Bains und Verdun unternommen, um die historische Entwicklung der deutsch-französischen Beziehungen zu beleuchten.

„Als vor 60 Jahren, am 25. März 1957, die Römischen Verträge unterzeichnet wurden, war das die Geburtsstunde der heutigen Europäischen Union und damit unser Garant für Friede, Freiheit und Wohlstand“, sagte Weinmeister bei einem anschließenden Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern. Belgien, die Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlanden hatten damals in Rom die Verträge zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, zur Europäischen Atomgemeinschaft (EURATOM) und das Abkommen über gemeinsame Organe für die Europäischen Gemeinschaften unterzeichnet.

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Bildquelle: (c) Hessische Staatskanzlei

Informationen zur Europawoche