Netzwerktreffen der KulturSchulen und künstlerischen Profilschulen

In der kulturellen Bildung hat sich einiges getan. Was in Hessen mal ganz klein, aber auch ganz ambitioniert etwa mit dem Kulturmobil begann, der damals sehr beliebten „rollenden Fortbildungsveranstaltung“ für jene, die sich schulkulturell breiter aufstellen und dazulernen wollten, hat sich heute zu einem breiten Netzwerk mit über 600 Schulen entwickelt, die besondere Profile im Bereich der Kulturellen Bildung aufweisen können. Das reicht von kleineren stetigen Projekten und der Teilnahme an Profilbildungsprogrammen im musischen Bereich, über die Profilschulen bis hin zu den Leuchttürmen der Kulturellen Bildung in Hessen, den KulturSchulen.

Aus diesem Grund war das Netzwerktreffen, das in diesem Jahr – auch anlässlich der Rezertifizierung der KulturSchulen der Gründungsstaffel – am Grimmelshausen Gymnasium in Gelnhausen (kurz Grimms) stattgefunden hat, mit über 500 geladenen Gästen auch entsprechend großdimensioniert angelegt.

Auch wir von der RICARDA waren als KulturSchule vertreten. Zusammen mit der Richtsbergschule aus Marburg haben wir uns einen Raum geteilt, in dem wir von der Ricarda und ihrem kulturellen und pädagogischen Wirken berichten durften. Unser frischer Auftritt kam dabei gut an.

Der Austausch mit anderen Schulen, die sich im Bereich der Kulturellen Bildung besonders hervor tun, ist immer wieder erfrischend und auch auffrischend, denn die lange Coronazeit hat – nicht nur bei uns, auch an diesen anderen Schulen – Energie geraubt. Gewiss, kulturelle Vorhaben brauchen immer auch eine Kraftanstrengung, aber die zahlt sich am Ende auch aus.

Referatsleiter Marcus Kauer zur Eröffnung des Netzwerktreffens

Marcus Kauer, Referatsleiter für den Bereich der Kulturellen Bildung im Kultusministerium hob hervor, dass Kulturelle Bildung bedeute, sich in einer Kunst einfach mal risikofrei ausprobieren zu können, in Kontakt mit ihr zu treten. Dafür müsse Kultur zugänglich gemacht werden, gehörten die Musikinstrumente aus den Schränken geräumt, die Farben an die Finger und nicht in die Tuben. Dazu müssen Strukturen geschaffen werden, dafür braucht es auch Unterstützung und die wolle man geben und dabei möglichst viele Lehrende mitnehmen. Kultur, so Kauer, sei ein Konzept, das weiter reiche, als man gemeinhin denke; so habe ihm ein Chemielehrer beim Thema Kulturelle Bildung mal gesagt, dass für ihn die Logik des Periodensystems pure Ästhetik sei. Genau! Versöhnlich und weise 🙂

Andrea Maaß und Olaf Dinkela, KulturSchul-Beauftragte der Ricarda – zufrieden mit dem puristischen Standsetting.

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