Ricarda-Huch-Schule kooperiert mit THM

Bildquelle: THM – THM-Vizepräsidentin Prof. Dr. Katja Specht stößt via Zoom und mit alkoholfreiem Sekt mit den Beteiligten aus Hochschule und Ricarda-Huch-Schule auf den von ihr und Schulleiter Peer Güßfeld unterzeichneten Kooperationsvertrag an. 

Virtueller Vertragsunterzeichnung soll realer Mehrwert folgen

Von der Ricarda-Huch-Schule bis in die nächsten Räume der Technischen Hochschule Mittelhessen sind es keine 200 Meter. Die räumliche Nähe wird schon seit Jahren ergänzt um ganz praktische Nähe in der Lehre – die jetzt auch vertraglich festgehalten ist: Die kooperative Gesamtschule mit Gymnasialer Oberstufe und die Hochschule für angewandte Wissenschaften wollen für einen gelingenden Übergang von einer in die andere Bildungseinrichtung enger zusammenarbeiten. Einen entsprechenden Kooperationsvertrag haben Prof. Dr. Katja Specht, Vizepräsidentin für Lehre der THM, und Schulleiter Peer Güßfeld unterzeichnet – pandemiebedingt jeder für sich und doch mittels Video-Konferenz miteinander verbunden.
„Wir wollen unsere Partnerschaft festigen und positiv in die Zukunft schauen. Das ist wichtig in diesen Zeiten“, sagte Specht. Von einem „echten Lichtblick“ sprach Güßfeld. Die Vertragsunterzeichnung sei einer der wenigen Gründe der vergangenen Wochen, positiv gestimmt zu sein. Denn die Kooperation reiche weit über die Corona-Zeit hinaus, öffne auch künftigen Schülergenerationen Wege. „Mal Hochschul-Luft schnuppern, zwischen Studierenden herumlaufen – das hat bindenden Charakter“, blickte Specht auf künftige Momente der Zusammenarbeit, die derzeit noch nicht umsetzbar sind.
Mit Kooperationen beschreiten Schulen und die THM seit rund zehn Jahren einen besonderen Weg der Zusammenarbeit. Gemeinsam entwickeln sie neben festen Elementen wie der Teilnahme am Schnupper-Programm „THM4U“ oder dem Studienorientierungsprogramm „mission:me“ einen auf die Schule zugeschnittenen Kooperationsvertrag mit Arbeitspaketen. Das Ziel: Schülerinnen und Schülern die Wahl eines passenden Studiengangs erleichtern und ihnen einen erfolgreichen Start in das Studium an der THM ermöglichen. Für die Ricarda-Huch-Schule liegt der Fokus auf Mathematik und Elektrotechnik, zumindest in den ersten Jahren. Dass die Zusammenarbeit wächst und sich zunehmend auf weitere MINT-Schulfächer und Fachbereiche erstreckt, streben alle Beteiligten an.
Trotz Pandemie und deutlich eingeschränkter Präsenz in den Schulen wollen die Partner versuchen, gleich nach dem Jahreswechsel Angebote zu schaffen: Ein Mathematik-Leistungskurs soll online an einer Vorlesung teilnehmen können. Und das mag ein langfristiger Vorteil aus der aktuellen Situation sein: Online- und Präsenz-Angebote könnten künftig noch stärker verwoben werden. Warum nicht eine Vorlesung, die ohnehin stattfindet, für die Schülerinnen und Schüler streamen? „Ich möchte die errungenen Online-Kompetenzen der THM für unsere Schule nutzbar machen“, sagte Güßfeld.
Die Unterschriften besiegeln die zweite Kooperation zwischen THM und einer Schule in Gießen: Einen Kooperationsvertrag hat bereits vor sieben Jahren die Theodor-Litt-Schule unterzeichnet. Weitere Kooperationen bestehen mit Bildungseinrichtungen in Nachbarstädten und -kreisen sowie zwischen mehreren Schulen und einzelnen Fachbereichen der THM.
BILDUNTEZEILE: Vertragsabschluss in Corona-Zeiten: THM-Vizepräsidentin Prof. Dr. Katja Specht stößt via Zoom und mit alkoholfreiem Sekt mit den Beteiligten aus Hochschule und Ricarda-Huch-Schule auf den von ihr und Schulleiter Peer Güßfeld unterzeichneten Kooperationsvertrag an.

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