Preis für informative „Schlaue Welle“ der Gießener Ricarda-Huch-Schüler

Mit tatkräftiger Unterstützung des hr haben die Mädchen und Jungen der Klassen sieben bis zehn ein Schuljahr lang alle drei bis vier Wochen eine 15-minütige Radiosendung auf die Beine gestellt.

Von Petra Zielinski

GIESSEN – „Gemeinsam haben wir etwas Tolles erreicht“, sagen Nadine Dietrich und Dr. Rolf Hörger. Zusammen mit neun Schülern haben sich die beiden Lehrer der Ricarda-Huch-Schule erfolgreich am Schulradiowettbewerb „school.fm“ des Hessischen Rundfunks (hr) beteiligt.

Die „Schlaue Welle“ der Gießener Nachwuchsradiomacher wurde mit dem Preis „Besonders informativ“ ausgezeichnet.Mit tatkräftiger Unterstützung des hr haben die Mädchen und Jungen der Klassen sieben bis zehn ein Schuljahr lang alle drei bis vier Wochen eine 15-minütige Radiosendung auf die Beine gestellt. Gesendet wurden die Beiträge jeweils in den Schulpausen über Boxen, die in der Cafeteria aufgestellt waren. „Die Moderation erfolgte live“, erklärt Dr. Rolf Höger.

Um richtig loslegen zu können, hatten die Schüler einen „Radiokoffer“ vom hr mit Studiotechnik und Sendesoftware erhalten. Darüber hinaus bekam das motivierte Team von einem erfahrenen Radiocoach eine dreitätige Einweisung in Moderation und Technik. „Während dieser Zeit waren die Schüler vom Unterricht freigestellt“, betont Höger. Auch ein Besuch beim hr in Frankfurt mit Teilnahme an einer Livesendung stand auf dem Programm.„Eure Sendung ist genau das, was der Name verspricht“, lobte Laudator Gunnar Töpfer bei der Preisverleihung, die coronabedingt nur digital stattfinden konnte. Das Sendekonzept der „Schlauen Welle“ umfasste neben Musikwünschen von Schülern auch eine sogenannte „Aufschlauung“. Hier wurden – passend zu den jeweiligen Themensendungen – Fragen, wie beispielsweise „Woher kommt der Name Silvester?“, beantwortet.„Für Musikwünsche und Feedback haben wir extra einen Briefkasten aufgestellt“, erzählt Nadine Dietrich. Auch eine Nikolaus-Challenge habe es gegeben: „Wer zu Nikolaus die schönste rote Kleidung getragen hat, wurde mit Süßigkeiten belohnt.“ Auch ein Instagram-Kanal wurde eingerichtet.

Jeder Schüler habe einen eigenen Kernarbeitsbereich gehabt, berichten die Lehrer, die während der Sendungen als „Chefs vom Dienst“ fungierten. „Neben einem Moderatorenpärchen hatten wir Schneide- und Sendetechniker, Social-Media-Beauftragte, Interviewer, Musikredakteure sowie eine Person, die Ideen für die ‚Aufschlauung‘ gesammelt hat.“

Da den Schülern, die aus allen Schulzweigen der Ricarda-Huch-Schule kamen, ihre „Arbeit“ so gut gefallen hat, wollen die beiden Lehrer nach den Sommerferien mit der Radiosendung fortfahren. „Um das Equipment müssen wir uns dann selbst kümmern“, unterstreicht Dr. Rolf Höger, der die Radiosendung wieder in Form einer freiwilligen AG anbieten möchte.Der hr hat das Projekt in Kooperation mit dem Hessischen Kultusministerium bereits zum vierten Mal durchgeführt.

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