Raus aus der Schule, rein in die Firma

Aus dem Gießener-Anzeiger vom 05.10.2018.
Bild & Text: Redaktion

Eine Realschulklasse der Ricarda-Huch-Schule in Gießen verlegte ihren Unterricht zum heimischen Softwareanbieter milch & zucker.

GIESSEN – Es waren nicht die tollen T-Shirts und auch nicht die leckere Pizza, die im Gegensatz zum Firmennamen am Ende des Besuchs den Schülern der Ricarda-Huch-Schule (RHS) gereicht wurde, sondern einfach einmal der Blick in die Berufswelt. Der Besuch einer Aktiengesellschaft im Gewerbegebiet Gießen-West führte zur Verlegung des Unterrichts von der RHS in die Unternehmensräume von milch & zucker.

Die 14- bis 15-jährigen Schüler der achten Realschulklasse mit Lehrerin Lusaper Witteck erhielten in einem Vortrag von Chief Customer Officer (CCO) David Rosenberg einen Einblick in ein modernes Unternehmen und den Hinweis „Heute ist viel mehr möglich als früher“. Milch & zucker unterstützt Unternehmen systematisch bei der Suche, der Ansprache, der Auswahl und der Bindung der richtigen Mitarbeiter. Durch die passende Strategie, maßgeschneiderte Kommunikation und effiziente Recruiting-Software. „Wir sind Aktiengesellschaft, unabhängig, inhabergeführt und nennen uns ausschließlich beim Vornamen“, so Rosenberg.

Christian Deiters, Sophia Hartmann, Zafer Yesilgöz und Laura Mulch hatten den Unternehmensbesuch organisiert, wobei Grafikdesignerin Christiane Roth nach dem Einführungsvortrag und Firmenrundgang von den Schülern umlagert wurde, als diese ihnen einen Einblick gab, was für Marketingzwecke alles virtuell gemacht wird. Derweil war es Steffen Dietz, der eine Drohne fliegen ließ und erläuterte. Es war dies der gelungene Übergang zum praktischen Teil des Firmenbesuchs, denn Dietz bat zum Mitmachen, erläuterte die Programmierung einer Drohne. Für milch & zucker war der Schülerbesuch in seiner nunmehr 20-jährigen Unternehmensgeschichte ein Novum. „Der Austausch passt perfekt zur Strategie, junge Menschen frühzeitig an die heutige IT-Arbeitswelt heranzuführen. An einer regelmäßigen Kooperation sind wir grundsätzlich interessiert“, betonte Rosenberg und auch Witteck pflichtete dem bei. Wie diese erläuterte, sei es das Ziel, Jugendlichen eindrucksvoll zu vermitteln, welche Rolle IT- und Kreativberufe heute im Unternehmensalltag spielen können – und was man dafür mitbringen sollte. Gerade solche Informationen finden sich sehr schwer, weshalb so ein Besuch Wege eröffnet, die sonst nur schwer zu beschreiten sind.

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