Schneespaß mit Lerneffekt!

So wie jedes Jahr konnten die Schülerinnen und Schüler der Ricarda-Huch Schule auch in diesem Jahr wieder an der Ski- und Snowboardexkursion teilnehmen. Sie waren in einer Jugendherberge in dem Ort Stumm, im Hoch Zillertal, Österreich untergebracht. Ski gefahren wurde in dem direkt angrenzenden Skigebiet Kaltenbach, welches für jedes Leistungsniveau optimal ist.

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Viele denken, dass die Skiexkursion nur Spaß mit sich bringen würde, doch weit gefehlt. In den sieben Tagen lernten die Teilnehmer der Freizeit nicht nur Dinge, die man in dem normalen Sportunterricht nicht lernen kann, wie eben das Ski- und Snowboardfahren, sondern beschäftigten sich auch mit Themen, die über das Sportliche hinausgehen. Hierbei standen täglich Präsentationen der Schüler auf dem Plan, bei denen grundlegende „Pistenregeln“ bis hin zu „ökologischen und wirtschaftlichen Belastungen“ des Skifahrens thematisiert wurden. Damit erlangten die Schülerinnen und Schüler ein neues Verständnis für das Skifahren und darüber hinaus auch ein für die Umwelt schonendes wie nachhaltiges Verhalten.

Natürlich gibt es neben der ganzen Theorie auch noch eine ganze Menge Spaß und Action. Die Lehrkräfte, die die Exkursion begleiteten, wechselten täglich die Ski- und Snowboardkurse. Jeder Teilnehmer der Freizeit wurde anfangs in Gruppen unterschiedlicher Leistungsniveaus eingeteilt. Egal, ob Anfänger oder Vollprofi, für jeden war etwas dabei. Die individuellen Gruppen änderten sich zudem auch noch täglich, wenn die Lehrerin/der Lehrer merkten, dass ein Schüler unterfordert oder auch überfordert war. Das garantierte optimalen Fahrspaß sowie größtmögliche Lernerfolge. Am letzten Skitag konnten die Gruppen von den Schülern frei gewählt werden, damit auch jeder nochmal die Chance hatte, mit seinem besten Freund/ seiner besten Freundin einen vollen Skitag zu verbringen.

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Neben den täglichen Präsentationen gab es als tägliche Attraktion noch die Wahl zur „Pistensau“. Hierbei wurden die gesammelten Ereignisse des jeweiligen Tages kurz zusammengefasst und danach abgestimmt, welche Schülerin/welcher Schüler das „schlimmste“ Vergehen auf der Piste begangen hatte. Wurde man selbst zur Pistensau nominiert, bekam man eine Warnweste, welche die anderen Pistenteilnehmer vor der Gefahr warnen sollte. Die Wahl fand jeden Abend statt und somit musste der Gewählte die Weste einen ganzen Tag tragen. Nach dem Skifahren hatten  die Schülerinnen und Schüler auch noch Freizeit, die individuell genutzt werden konnte. Das stärkte nicht nur den Zusammenhalt, sondern ließ auch neue Freundschaften entstehen.

Die Skiexkursion der Ricarda-Huch Schule ist damit nicht nur eine Freizeit, sondern öffnet den Schülern sowie Lehrekräften auch Türen für Neues.

Moritz Schmidt

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