Schüler der Ricarda gehen auf virtuelle Expedition im Ozean

Schüler/innen der Ricarda-Huch-Schule erforschten die Korallenriffe des Great Barrier Reefs, schwammen mit Schildkröten bei den Galapagos-Inseln und Mantarochen im Komodo National Park, ohne dafür eine Taucherausrüstung anlegen zu müssen. Die teilnehmenden Klassen (NaWi Klassen 5b, 6b, 6d und die Klasse 8b) wurden von ihren Lehrern in „Expeditions“ nicht nur durch die Korallenriffe geführt, sie konnten auch mal eben schnell zum Mond reisen oder in den menschlichen Körper eintauchen, um sich das Herz genauer anzuschauen.

Möglich wurde dies durch eine virtuelle Klassenreise mittels VR (Virtuelle Realität) Brillen. Die sogenannten „Cardboards“ von Google lassen Personen an Orte reisen, die sie sonst gar nicht oder nur schwer erreichen könnten. Die „Expeditions“ sind sphä­rische Fotos von Sehenswürdigkeiten, Naturphänomenen oder Ausstellungsräumen, die mit einer VR-Brille betrachtet werden können. Jeder Teilnehmer hat die Bilder direkt vor Augen, was den Lernprozess zu einem Erfahren und Erleben werden lässt.

Mitgebracht und zur Verfügung gestellt wurden die VR Brillen von Google. Herr Peter Henning, Mitarbeiter bei Google, instruierte die jeweiligen Fachlehrer Frau Rausch, Frau Beck, Herr Leidecker, Herr Benner und Herr Bothur, so dass diese in wenigen Minuten die Expeditionen führen konnten.

Google bietet weit über 600 dieser „Expeditions“ an, die über den Blutkreislauf, das Atmungs­system, Expeditionen zum Mond oder in die Ozeane z.B. auch einen Besuch im Senckenberg Museum zulassen. Diese Expeditionen werden von der Lehrkraft angeleitet, die dann als Guide auf die wichtigsten Dinge aufmerksam machen kann und weitere Informationen zu den Bildern liefert. Die Expedition lässt sich für Fragen schnell unterbrechen, so dass mit den Schülern über Inhalte und ihre Eindrücke gesprochen werden kann. Zusammenhänge können auf diese Weise vertieft erlernt werden. Dabei hebt Google hervor, dass das Medium VR Brille als didaktisches Werkzeug für die Vermitt­lung von Bildungsinhalten dient und nicht nur um seiner selbst willen genutzt wird. Es sollte dabei nicht nur darum gehen, neue Technologien völlig unreflektiert in den Vordergrund zu stellen und aktuellen Trends zu folgen, sondern um die Wahl der geeigneten Inhalte, Methoden und Hilfsmittel. VR-Brillen bieten hier eine kostengünstige Möglichkeit die Schüler zu motivieren, Inhalte zu veranschaulichen und neue Lernwege zu erschließen.

Weitere „Ausflüge“ der Schüler sind geplant.

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