Methodentraining E1 – der zweite Teil

Aus der Ricarda-Redaktion vom 02.02.2017 |Text Dinkela
Bildquelle: privat

Alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe E1 – ehemals bekannt unter dem Namen „11 – das erste Halbjahr“ – haben sich in der letzten Woche im Rahmen des nunmehr zweiten Teils des Oberstufenmethodentrainings mit den Anforderungen und Herausforderungen einer gelungenen Präsentation auseinandergesetzt.

Haben die Oberstufenschüler im ersten Teil des eigens für unsere Schule konzipierten Trainingsprogramms an außerschulischen Lernorten gelernt, zu einem frei gewählten Thema eine wissenschaftliche Fragehaltung zu entwickeln, ein Erkenntnisinteresse zu formulieren und eine wissenschaftliche Arbeit zu verfassen, in der sie ihre Fragen einer Klärung zuführen, haben die sie nun vermittelt bekommen, wie man eine solche Arbeit bzw. die gewonnenen Arbeitsergebnisse mit einer mediengestützten Präsentation erfolgreich einem Plenum kommuniziert.

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Besonderes Augenmerk galt hierbei auch den naturgegebenen Hemmungen, die die meisten von uns haben, wenn es darum geht, uns vor Publikum zur Schau zu stellen. Wie geht man mit Redeängsten um, wie begegnet man ihnen und macht sie zu kalkulierbaren Begleitern? Überhaupt steht der Redner als solcher im Zentrum jeglicher Fragen nach einem gelungenen Vortrag: wie gelange ich zu einer souveränen Körpersprache, was kann ich mit meiner Stimme alles machen, um noch mehr zu überzeugen und zu gewinnen, wie adressiere ich mein Publikum, damit es sich gemeint und angesprochen fühlt? Erst dann ging es um den adäquaten Einsatz begleitender Medien. Quintessenz hier: Es muss nicht immer PowerPoint sein. Der Mix macht’s, um seine Zuschauer bei Stange zu halten und sie nicht bei Folie 46, Artikel 5.2.4 einer gut gemeinten, aber reizarmen „PPP“ zu verlieren.

Wie in jedem Jahr endete das in der Schule durchgeführte Programm mit der Vorstellung kleiner Präsentationen, die von den Teilnehmern zwischen den beiden Seminartagen konzipiert-, und die zur gemeinsamen Analyse mittels Videoaufnahmen dokumentiert und zum Abschluss des Trainings im Plenum ausgewertet wurden. In dieser Phase bekommen die Schülerinnen und Schüler noch einmal einen Blick von außen auf sich selbst und Feedback durch die Gruppe, was auch noch heute in unserer multi- und hypermedial vermittelten Lebenswirklichkeit, in der wirklich alles kommentiert, geliked oder disliked wird, nicht selten ungewohnt erscheint und neue Erkenntnisse über sich selbst bringt („so oft sage ich ähm?“, „man, was wackel ich da so rum?“) und einen Anlass schafft, um an den so genannten Selbstkompetenzen Feintuning zu betreiben.

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